Elementor #1133

Wie kann ein Mehrfamilienhaus aus den 1960er-Jahren in Hamm-Pelkum zukunftsfähig, effizient und möglichst regenerativ mit Wärme versorgt werden?

Mit dieser Frage haben wir heute mit dem Vorstand des Bauverein Hamm den Herren Müller, Wortmann und Wiesmann sowie Herrn Akyol diskutiert und erste Lösungsideen skizziert.

Nach der jüngst schlossenen Messkampagne beginnt damit nun der nächste wichtige Projektschritt: Die fachliche Bewertung einer konkreten Sanierungsidee im Rahmen der Arbeit der Werkbank Sektorenkopplung und einer Bachelorarbeit eines Studierenden an der Hochschule Hamm-Lippstadt. 

Die bisherigen Messungen liefern dafür eine belastbare Grundlage. Das Gebäude mit 30 Wohneinheiten aus dem Baujahr 1965 zeigt bereits heute interessante Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung der Wärmeversorgung.

Welche Rolle kann eine Wärmepumpe in der zukünftigen Wärmeversorgung übernehmen? Ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sinnvoll oder bietet eine Sole-Wärmepumpe Vorteile? Können Solarthermie, Photovoltaik oder weitere Lösungsansätze wie z.B. ein Erdkollektor das Gesamtsystem unterstützen und die Wirtschaftlichkeit der Anlage verbessern? Kann künftig Energysharing nach §42c nützlich sein?

Unser Ziel ist es, eine belastbare Entscheidungsgrundlage zu schaffen – nicht auf Basis pauschaler Annahmen, sondern auf Grundlage realer Messwerte, systemischer Analyse und der tatsächlichen Bedingungen im Gebäude.

Wir freuen uns, diesen nächsten Schritt gemeinsam mit dem Bauverein Hamm zu gehen und die Sanierungsidee für das Gebäude fachlich weiter zu konkretisieren.

Ansprechpartner zum Projekt:
M. Sc. Felix Staubach
Dipl.-Ing. Andreas Lutters

#Wärmepumpe #Wohnungswirtschaft #Gebäudebestand #Energiewende #Dekarbonisierung #Sektorenkopplung #Energieeffizienz #Sanierung #Mehrfamilienhaus #BauvereinHamm #RegenerativeWärme

Personen: : Müller, Wiesmann, Wortmann, Akyol (alle Bauverein Hamm) sowie Adamajtis, Staubacher, Lutters (alle Hochschule Hamm Lippstadt)